UETD PRESSEMITTEILUNG – Bedrohungslage der Muslime – Anschläge auf Moscheen

In nur acht Tagen hat es drei Brandanschläge auf Moscheen gegeben. Am 11. August brannte es in Berlin-Kreuzberg, einen Tag später in einer Moschee in Bielefeld und am  19.  August  wieder  in  Bielefeld.

Die  Täter  zündeten Gebetsteppiche  und Korane  an.  Mehrere  Brandstiftungen  in  nur  wenigen Tagen verdeutlichen die Bedrohungslage der Muslime in Deutschland.  

Die islamkritische und pauschalisierende Berichterstattung der Medien macht Muslime zur  Zielscheibe  von  Gewalt  und  Angriffen.

Der  steigende  Hass gegenüber  Muslimen in  der  Gesellschaft  führt  zu  Übergriffen,  die  in  der Öffentlichkeit nicht rechtmäßig wahrgenommen und thematisiert werden.

Das Desinteresse  und die  fehlende Anteilnahme  der  Politiker gegenüber  der Gewalt,  dem  Muslime  ausgeliefert  sind,  beunruhigt  Muslime  in  ganz Deutschland.  

In  diesem  Zusammenhang  fordern  wir  von  den  Sicherheitsbehörden  eine rasche Klärung und erwarten klare Worte von Politikern zu den Vorfällen.

Es ist  eindeutig,  dass  diese  Übergriffe  nicht  als  Einzelfälle wahrgenommen werden dürfen. Muslime in Deutschland erwarten Offenheit im Umgang mit Diskriminierung und Islamhass. 

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