UETD verurteilt Terroranschlag in Gaziantep

UETD_Web_Presseerklärung_Gaziantep_160822Bei einem hinterhältigen Terroranschlag auf eine Hochzeitsgesellschaft in der südosttürkischen Stadt Gaziantep sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden. Besonders vor dem Hintergrund des gescheiterten Putschversuchs vom 15. Juli 2016 bezweckt dieser Angriff die Destabilisierung der Türkei. Terrororganisationen, die nachweislich auf internationale Unterstützung zurückgreifen können, schrecken nicht einmal davor zurück, friedliche Bürger, feiernde Menschen, Zivilisten und Kinder zu ermorden. Der weltweite Terrorismus ist eine neue Form der postmodernen Kriegsführung. Dies ist ein Angriff gegen das politische System, den gesellschaftlichen Unterbau, den Frieden und den Zusammenhalt der Menschen – nicht nur – in der Türkei. Die türkische Bevölkerung und der türkische Staat werden es nicht zulassen, dass religiöse, konfessionelle und ethnische Konflikte provoziert werden. Die beste Antwort hierauf ist Frieden, Eintracht und Geschwisterlichkeit.

Gegen den globalen Terrorismus verdient die Türkei gerade jetzt internationale Solidarität und Beistand. Es darf nicht, wie mancherorts zu beobachten ist, nach gutem oder schlechtem Terror unterschieden werden. Jedes Land der Welt muss ohne Wenn und Aber, klar und deutlich Grenzen zu terroristischen Organisationen ziehen. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union müssen ihre Verantwortung für den Weltfrieden noch offensiver als bisher wahrnehmen, andernfalls stellt sich ihre Daseinsberechtigung, insbesondere die der Vereinten Nationen, in Frage. Europas Sicherheit darf nicht nur am Hindukusch-, sondern muss auch in der Türkei beschützt werden. Eine Destabilisierung der Türkei würde in der Europäischen Union soziale, politische und wirtschaftliche Folgen mit sich bringen.

Unsere Gedanken sind bei den Familien der Verstorbenen und Verletzten dieses feigen Anschlags. Der Terror wird niemals Frieden, Freiheit und Unabhängigkeit ersetzen.

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